Dritte Ausgabe 2010 jetzt neu: Kein Anschluss - Das Übergangssystem

EDITIORIAL

Der Übergang Schule Beruf ist zu einem überkomplexen und intransparenten Förderdschungel geworden: Es bedient mit einer Fülle unterschiedlicher Maßnahmen diverse Zielgruppen. Die Trägerstrukturen (Land, Kommunen, BA, Argen etc.) sind vielfältig, die Finanzierungsströme verworren. Ein tragfähiges, auf Langfristigkeit abgestelltes Gesamtkonzept ist nicht zu erkennen: Ein nicht unerheblicher Teil der Übergangsmaßnahmen weist nur wenig Anschlussfähigkeit und Arbeitsmarktakzeptanz im Vergleich zu einer traditionellen Berufsausbildung auf. Kein Anschluss hat Hermann Nehls die von ihm verantwortete Ausgabe des Online-Magazins genannt. mehr ...


WIDERSPÜCHLICH

Wer sich zur Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt informiert, ist nachher oft ratloser als vorher. Denn die Nachrichten zum Teil sehr widersprüchlich. das meint Joachim Gerd Ulrich, Forscher vom Bundesinstitut für berufsbildung. Sein Beitrag will klären, von was wir reden, wenn wir vom Übergangssytem sprechen. mehr ...


HAMBURG LEGT VOR

Die Diagnose mangelnder Ausbildungsreife bei vielen Jugendlichen darf nicht dazu führen, dass sie ihren weiteren Lebensweg als Ungelernte gehen müssen und damit der Start in das Berufsleben  für viele Jugendliche ein Fehlstart wird. Im Rahmen der Hamburger Bildungsoffensive sollen sie konkret angepackt werden, die Verbesserungen zum Übergang  von Schule in den Beruf unternommen. Rainer Schulz und Katja Horsmann stellen die Initiative vor. mehr...


DAS NÜRNBERGER MODELL

Kaum ein Zweifel besteht heute mehr daran, dass die kommunale Koordinierung, ein aktives und auf Kohärenz setzendes Bildungsmanagement, die systematische Übergangsbegleitung und der konsequente Ausbau der Schulberufsausbildung – subsidiär zur dualen Ausbildung – hohe Wirksamkeit entfalten. Folglich müssen die Kompetenzen und Zuständigkeiten aller beteiligten Akteure vor Ort zielgerichtet und transparent gebündelt und vernetzt werden. Das Nürnberger Modell stellt Hans-Dieter Metzger vor. mehr ...


KOMMUNEN MÜSSEN DER HERAUSFORDERUNG ANNEHMEN

Für den Dortmiunder Forscher Wilfried Kruse, erstmals Autor bei denk-doch-mal, steht fest: Die Wege in die Arbeitswelt müssen so gestaltet werden, dass sich allen Jugendlichen gute Zukunftsperspektiven eröffnen. Immer mehr Städte und Landkreise nehmen diese Herausforderung an. Sie wissen, dass misslingende berufliche Integration soziale Folgeprobleme hat, die vor allem die Lebensqualität in den Kommunen negativ treffen. Kruse stellt eine Aktivität aus Weinheim vor. mehr ...


INTEGRATION NICHT GEWÄHRLEISTET

Der Hauptschulabschluss scheint wenig tragfähig zu sein, um eine Integration in den Arbeitsmarkt gewährleisten zu können. Die fehlende Anschlussfähigkeit des Hauptschulabschlusses wird von vielen Seiten erkannt. Nicht zuletzt sprechen die vielen Reformen an Hauptschulen davon Bände. Da einige Bundesländer am dreigliedrigen Schulsystem im Prinzip nichts ändern wollen, geht der neueste Trend zu einer 6- statt wie bisher 5-jährigen Regelschulzeit an Hauptschulen. Thomas Strehle beschreibt den Trend. mehr ... 


REBELLION DER REKTOREN

In Baden-Württemberg probten 2007 die Leiter von Grund- und Hauptschulen den Aufstand und forderten das Ende des dreigliedrigen Schulsystems. Das frühe Sortieren der Kinder nannten sie ungerecht, pädagogisch falsch, schmerzhaft - und greifen den Kultusminister per Brandbrief frontal an.www.denk-doch-mal. zitiert den Aufruf der rebellischen Rektoren in Auszügen. mehr ...

 


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